Tempel-Tour durch Singapur

In Singapur treffen verschiedenste Kulturen und Religionen aufeinander. So trifft man neben „klassischen“ Kirchen auch auf Moscheen und Tempel. Diese sind ziemlich faszinierend, sodass ich mir viele der verschiedenen Tempel angesehen habe. Die Liste ist nicht vollständig und zeigt nur einen Teil der vielen Tempel in Singapur.

Viele Tempel in Little India habe ich mir nicht genauer angesehen, auch um Downtown, Ang Mo Kio oder ähnliches habe ich es nicht geschafft. Es sind zu viele Tempel 😀 Und viele ähneln sich dann ja in der groben Aufmache schon.

Tempel in Singapur: Chinatown

Buddha Tooth Relic Temple

Der Name kommt nicht von irgendwo her. Angeblich soll in dem Buddha Tooth Relic Tempel wirklich ein Zahn Buddhas sein, welcher natürlich unzugänglich aufbewahrt wird. Der Tempel wurde erst 2007 erbaut, erzählt aber die jahrhundertealte Geschichte. Ein sehr prunkvoller Tempel, auf dessen Dach sich eine kleine Oase der Ruhe befindet. Der Eintritt ist frei, Fotografieren ist in einigen Teilen des Tempels nicht gestattet.

Sri Mariamman Hindu Tempel

Neben dem Buddha Tooth Relic Tempel ist dies wohl der bekannteste Hindu Tempel unter Singapurs Touristen. Direkt am Ende der South Bridge Road befindet sich der Sri Mariamman Tempel. Am Anfang befindet sich ein Regal, in dem man seine Schuhe lagern kann. Barfuß und moderate Kleidung (Knie und Schultern bedeckt) ist hier angebracht. Fotos dürfen gemacht werden unter der Voraussetzung, dass man einen 3 SGD „Fotopass“ am Eingang erwirbt. Der Tempel soll zwischen 1862-1863 erbaut worden sein und ist der Göttin Mariamman geweiht. Sie war für die Fähigkeit bekannt, Krankheiten zu heilen.

Tempel in Singapur: Little India

Sri Veeramakaliamman Hindu Tempel

Der bekannteste Tempel im Stadtteil Little India und einer der ältesten Hindu Tempel in Singapur, ist der Sri Veeramakaliamman Tempel. Dieser ist der Göttin und Zerstörerin des Bösen Kali oder Sri Veeramakaliamman geweiht. Eintritt ist ebenfalls frei. Die Schuhe werden vorne ausgezogen und barfuß kann man den Tempel besichtigen. Fotos sind, soweit ich weiß(!), uneingeschränkt machbar. Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege 🙂

Tempel in Singapur: Telok Ayer

Thian Hock Keng Tempel

Der älteste chinesische Tempel Singapurs, der Thian Hock Keng Tempel, ist der Meeresgöttin Mazu geweiht. Damals lag die Telok Ayer Street noch direkt am Strand und am Meer, was sich über die Jahre geändert hat. Dieser Tempel darf mit Schuhen betreten werden, Fotos dürfen überall, mit Ausnahme der Haupthalle, gemacht werden. Ein Regelwerk führt auch auf, dass man betenden Menschen nicht zu nahe kommen und sie nicht stören soll. Es ist ein absolutes No-Go sich zwischen Betende und die angebetete Statue zu stellen und auch das Fotografieren der Menschen im Tempel ist untersagt.

Tempel in Singapur: Telok Blangah

Ting Kong Beo Tempel

Ausgehend von der ältesten Gedenktafel dieses chinesischen Tempels, wird das Baujahr auf 1923 oder früher geschätzt. Die vordere Wand des Tempels zeigt Statuen der acht Unsterblichen. Diese Figuren wurden von der Familie von Guo Yun Shan kreirt, der ebenfalls hinter den Figuren des Haw Par Villa in Hong Kong steckt. Auch hier ist der Eintritt frei, Fotografieren ist innerhalb des Tempels aber nicht gestattet.

Ban Siew San Tempel

Damals lag der Ban Siew San Tempel, wie der Ting Kong Beo Tempel, ebenfalls am Meer, weshalb dieser nur per Treppen erreichbar ist. Erbaut wurde der Tempel 1880 von dem Taoisten Wong Guan Teck. Die zwei tanzenden Drachen auf dem Dach symbolisieren die Stärke und die Kraft der Gottheiten. Der Tempel ist ebenfalls frei zugänglich. Fotografieren ist (meines Erachtens nach) erlaubt, da hier keine widesprüchlichen Verbotsschilder hängen.

Koon Seng Ting Tempel

Direkt neben den Ban Siew San Tempel befindet sich der Koon Seng Ting Tempel (auch unter Lee Tuck Chen aufzufinden). Koon Seng Ting wurde 1880 gegründet und 1905 und 1928 sarniert. Eine große Statue Guanyins ist im vorderen Bereich aufgebaut, diese gilt als Wahrzeichen dieses Bezirks. Mehr zu der Geschichte erfahrt ihr hier.

Kong Hock Keng Tempel

Kong Hock Keng wurde im 19. Jahrhundert auf Whan Shou Shan gegründet. Aufgrund der Landesübernahme durch die Regierung, verbündete sich Kong Hock Keng mit Heap Hoe Keng und Liang Hong Sze um den Tempel von Ling Hong Sze, Kong Hock Keng und Heap Hoe Keng zu bauen. Wirklich mehr finde ich zu der Geschichte nicht. Schaut mal hier. Auch hier kann man mit Schuhen rein. Gerade zum chinesischen Neujahr ist der Tempel schön geschmückt und passend zum Jahr 2018, das Jahr des Erd-Hundes, war sogar ein Hund dort vorzufinden.

Tempel in Singapur: eine Auswahl weiterer (Hindu) Tempel

Shree Lakshminarayan Tempel (Little India)
Sri Thendayuthapani Tempel (Doby Ghaut)
Sri Srinivasa Perumal Tempel (Little India)
Arya Samaj (Little India)
Sri Vairavimada Kaliamman Tempel (Toa Payoh)
Bright Hill Tempel (Ang Mo Kio/Bishan)
Kong Meng San Tempel (Ang Mo Kio/Bishan)

29 Kommentare zu „Tempel-Tour durch Singapur

  1. Hi Michelle! Jetzt hast du es ja doch endlich in den Thian Hock Keng Tempel geschafft. Wie hat er dir gefallen und gab es einen Tempel in Singapur der dir noch besser gefallen hat?
    Lg Nicole

    1. Yes, ich hab es geschafft! 🙂
      Ich fand die Tempel alle irgendwie toll, jeder hat was ganz eigenes.
      Aber ich glaub der Sri Mariamman wird immer besonders bleiben, weil es mein erster Tempel in Singapur war 🙂

  2. Singapur steht auch noch so weit oben auf meiner Bucket List! Ich mag es total, fremde Kulturen zu entdecken und meinen Horizont dadurch zu erweitern. Ich finds super wie du berichtet hast. Mach weiter so 🙂

  3. Traumhaft… Sieht wirklich schön aus. Ist sicherlich auch sehr beeindruckend, wenn man direkt davor steht und sich das so richtig anschauen kann. Ich finde solche Gebäude immer sehr interessant.
    Alles liebe

  4. Es gibt noch so viele Länder und Städte die ich sehen muss, Singapur gehört definitiv auch noch dazu! ^^ Ob ich das noch vor der Kinderplanung schaffe oder auf später verschieben muss, weiß ich allerdings noch nicht! XD Wunderschöne Bilder hast du da geschossen, da würde man gern dabei gewesen sein!
    Liebe Grüße

    1. Ja, Singapur ist definitiv einen oder zwei oder mehr Besuche wert.
      Die Stadt ist einfach super faszinierend, das sollte man gesehen haben.
      Und auch für Kinder gibt es einiges zu entdecken 😀

  5. Ach wie schön – da könnte ich so richtig auf Tempeltour gehen. 🙂 Singapur steht ganz oben auf meiner Wunschliste, ich bin Tempelfan. Außerdem soll das Essen so gut sein in Singapur.
    Vielen Dank für die Tipps.
    Viele Grüße
    Renate

  6. Muss ich jetzt schreiben, dass ich nach Singapur möchte? Ich liebe Tempel und war bisher sooo begeistert! Deine Tour möchte ich gerne nachgehen. Mal sehen wann ich es schaffe!
    Liebe Grüße,
    Alexandra.

  7. Ein altes Foto vom Sri Mariamman Tempel habe ich kürzlich auch gefunden. Der hat mir super gefallen, da war ich lange.
    Es ist klasse, dass Singapore neben der Moderne auch ein paar Schätze hat, die zur Ruhe einladen. Zum Ausgleich finde ich das klasse.
    Eine schöne Auswahl.

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