Reisetipps für Krakau: Verliebt in die polnische Metropole inkl. Tipps von Reisebloggern

Krakau ist eine bezaubernde Stadt mit einer tragischen Geschichte. Es gibt so viele architektonische Highlights, einige Hidden Gems und auch der „typische Tourikram“ ist ganz wundervoll. Eine Woche durfte ich im schönen Krakau verbringen, da mein Freund für einen Monat an der Jagiellonen Universität geforscht hat. Hiermit fasse ich dir meine Reisetipps für Krakau zusammen.

Meine allgemeinen Reisetipps für Krakau

Folge mir durch die bezaubernde Stadt in Polen, die mit ihrem Charme überzeugt.

Anreise nach Krakau

Man kann Krakau bequem mit dem Flugzeug erreichen. Aber da ich Kurzstreckenflüge nicht so gut finde, habe ich mich für die Variante Fernbus entschieden.
Von Hamburg und Berlin aus kann man bequem per Direktbus anreisen. Aus Oldenburg bin ich mit dem Bus nach Berlin gefahren, von dort aus ging es weiter über die rucklige Autobahn durch Polen. Die Fahrtzeit von Berlin aus nach Krakau beträgt ca. 8 Stunden. Die Strecke Hamburg – Krakau benötigt ca. 12 Stunden Zeit.
Für andere Startbusbahnhöfe, schau am besten selbst beim Fernbusunternehmen.

Unterkunft

Klassische Reisetipps für Krakau behandeln vermutlich Hotels und Hostels. Wir haben uns jedoch für eine Airbnb Wohnung entschieden. Ein kleines Zimmer im sechsten Stock mitten im Herzen des Stadtteils Kazimierz. Es gab zwei weitere bewohnte Zimmer, ein Flur mit Sofa und Leküre inkl. Reisführer in verschiedenen Sprachen. Das Badezimmer war mit einer Badewanne und Waschmaschine ausgestattet. Die Küche hatte ebenfalls alles, was man brauchte. Einziges Manko: es gab keinen Aufzug, somit musste man die Stufen erklimmen.
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Bezahlen in Krakau

In Polen bezahlt man mit polnischen Złoty. Ein Złoty entspricht ungefähr 25 Cent. Außerdem ist die Kreditkarte DAS Mittel zum Bezahlen. Selbst den Kaffee und den Snack am Automaten könnt ihr mit Kreditkarte zahlen.
Tipp: Achte darauf, dass du den Betrag in Złoty zahlst. Bei der direkten Umrechnung in Euro können höhere Gebühren anfallen, als die die beim Bezahlen in der polnischen Währung auftreten.

polnische Währung

Mobil in Krakau

Zu Fuß

Die polnische Stadt kann man sehr gut zu Fuß erkunden. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen recht nah am Stadtzentrum. Daher bietet es sich an durch die Altstadt zu schlendern und den ein oder anderen Spaziergang zu unternehmen. Ebenso lohnt es sich ausgiebig an der Weichsel entlang zu spazieren.

Bus und Bahn

Die öffentlichen Verkehrsmittel in Krakau sind sehr günstig. Je nach Bedarf kann man sich verschiedene Tickets ziehen. Somit kostet ein 20 Minuten Ticket für die Stadt ca. 2.80 PLN (ca. 70 Cent). Weitere Ticketstufen sind erhältlich (beispielsweise 50 oder 70 Minuten Tickets, Tagestickets und mehr). An vielen Haltestellen sind Automaten vorhanden, an diesen könnt ihr Bar oder mit Kreditkarte zahlen.
Die Automaten in den Straßenbahnen sind ausschließlich mit Kleingeld benutzbar. Die Möglichkeit Deutsch einzustellen, ist vorhanden.

E-Scooter

In den letzten Jahren haben die elektrischen Roller immer mehr an Beliebtheit gewonnen. Man kann halten von den Geräten, was man möchte. Praktisch sind sie, aber selbst genutzt, habe ich sie nie. Wer sie nutzen möchte, ist jedoch in Krakau gut aufgestellt. Vielerorts findet ihr E-Scooter von den verschiedensten Anbietern. Mit der jeweils passenden App könnt ihr für relativ kleines Geld durch die Gegend cruisen.

Reisetipps für Krakau: Sehenswürdigkeiten

Kommen wir endlich zu den Reisetipps für Krakau was Sehenswürdigkeiten angeht. Die Architektur der meisten Gebäude ist ein wahres Highlight. Die hellen Farben strahlen besonders bei Sonnenschein. Und man weiß gar nicht wohin man als erstes schauen soll.

Altstadt (Stare Miasto w Krakowie)

Die an der Weichsel gelegene Altstadt Krakaus gehört seit 1978 zu den UNESCO-Welterben. Die Altstadt umfasst den Wawel-Komplex, den mittelalterlichen Kern der Stadt und das jüdische Viertel Kazimierz inklusive Stradom. Die Stadtmauern des 14. Jahrhunderts sind noch heute zu betrachten. Auf die Sehenswürdigkeiten in und um die Altstadt wird im Folgenden weiter eingegangen.

Reisetipps für Krakau: Türme der Marienkirche Krakau

Marktplatz

Mit 200×200 Metern ist der Rynek Glowny einer der größten mittelalterlichen Plätze in Europa. Diesen Platz gibt es seit seiner Erbauung im Jahr 1257. Die früher um den Markplatz gelegenen Wohngebäude und Krämerläden wurden 1820 aufgrund von Eneuerungsarbeiten abgerissen. Bis auf den barocken Turm gibt es das ursprüngliche Gebäude aus dem 14. Jahrhundert nicht mehr. Heutzutage wird der Rynek Glowny von Wohngebäuden verschiedener Baustile umschlossen. In diesen leben die wohlhabenden Bewohner Krakaus.

Altstadt Krakau, Marktplatz

Die Highlights auf und um den Marktplatz sind die Tuchhallen, die Marienbasilika, das Rathaus und die Adalbertkirche. Auf dem Marktplatz sind viele Händler mit Leckereien und Souvenirs unterwegs. Doch auch die unzähligen Pferdekutschen sind nicht zu übersehen. Sie sehen zwar hübsch aus – aber gutheißen kann ich das Ganze nicht!

Marienkirche

Auf dem Marienplatz, direkt neben dem Marktplatz, befindet sich die im gotischen Stil erbaute Marienbasilika. Diese ist eines der Wahrzeichen Krakaus die im 13. und 15. Jahrhundert durch das Krakauer Bürgertum finanziert und erbaut wurde. Der Hochaltar der Kirche wurde ab 1477 von Veit Stoß geschnitzt. Insgesamt dauerte die Fertigstellung des Altars 12 Jahre. Der Hochaltar ist der größte gotische Hochaltar Europas.
Die zwei Türme der Marienkirche sind 81 Meter (nördlicher Teil) und 69 Meter (südlicher Teil) hoch. Der nördliche Turm besitzt ein Spitzdach. Zu den Türmen gibt es eine Sage: die Türme wurden von zwei Brüdern erbaut, die im Konkurrenzkampf waren. Der ältere Bruder hatte seinen Turm fertiggestellt und hatte Angst, dass sein jüngerer Brüder einen höheren Turm erbauen könnte. Somit erstach der ältere den jüngeren Bruder mit einem Messer, was heutzutage an der Tuchhalle „ausgestellt“ ist.

Marienkirchen Krakau: Jesus am Kreuz

Das Innere der Kirche hat mich persönlich sehr beeindruckt. Es gibt sehr viele Details und die Farbgebung ist sehr elegant. Die Marienkirche in Krakau ist wohl eine der schönsten Kirchen, die ich je gesehen habe. Da stinken der Kölner Dom und die nie fertige Sagrada-Familia ab.

Tuchhallen

Mitten auf dem Marktplatz befinden sich die Tuchhallen. Diese gelten als das älteste Einkaufszentrum Krakaus. Im 13. Jahrhundert wurden Holzkramläden in zwei Reihen von Kaufleuten erbaut. Im 16. Jahrhundert erfolgte ein Umbau der Tuchhallen, sodass die aktuelle Renaissanceform entstand.
Bei deinem Besuch in Krakau solltest du unbedingt durch die Tuchhallen schlendern. In den zahlreichen Händlerständen gibt es die verschiedensten Souvenirs, Trachtenpuppen, Plüschtiere und mehr. Im obersten Stock gibt es polnische Nationalkunst in Form von Gemälden zu bestaunen. Achtet aber auf jeden Fall auf eure Wertsachen. In den Tuchhallen ist viel los, auf relativ engem Raum.

Tuchhallen Krakau

Altes Rathaus

Zu den Reisetipps für Krakau gehört definitiv das alte Rathaus. Der barocke Rathausturm ist das einzige Überbleibsel des ursprünglichen Rathauses aus dem 14. Jahrhundert. Einen tollen Ausblick über Krakau kannst du dir von der Turmspitze des Rathauses gönnen. Außerdem laden das Volkstheater und ein integriertes Café zum Verweilen ein. Die Turmsäle dienen heute als Räume für das Historische Museum.

Altes Rathaus und Tuchhallen

Hardrock Café

Direkt neben der Marienkirche befindet sich das Hardrock Café von Krakau. Dort kannst du dich stärken oder eines der heiß begehrten Shirts kaufen. Eine Reservierung kann hilfreich sein, da sich das Café inmitten der Touristen-Hotspots befindet.

Reisetipps für Krakau: Hardrock Café

Josefskirche

Am Podgórzer Marktplatz befindet sich die Josefskirche. Diese lockt mit ihrer tollen Architektur, die direkt an ein Disney-Schloss erinnert. Errichtet im Stil des Klassizismus wurde die Kirche im Jahr 1832. Aufgrund von Kapazitätsengpässen musste die Kirche Ende des 19. Jahrhundert vergrößert werden. Somit wurde beschlossen, dass eine neue Kirche gebaut werden sollte. Das neue Gebäude wurde im Stil der Neugotik erbaut, was von 1905 bis 1909 dauerte. Die Inspiration für den Turm war der nördliche Turm der Marienbasilika.

Josefskirche Krakau

Wawel-Schloss

Zu meinen Reisetipps für Krakau zählt Schloss Wawel. Burg Wawel befindet sich auf dem 228 Meter über dem Meeresspiegel hohen Kalkfelsen. Dieser Felsen wird Wawel genannt und grenzt an das linke Ufer der Weichsel. Der Hügel wurde erstmals im Frühmittelalter bebaut.
Der Langname von Burg Wawel lautet „Königliche Basilika und Erzkathedrale der Heiligen Stanislaus und Wenzeslaus am Wawelhügel„. Die Geschichte des Schlosses beginnt mit der um das Jahr 1000 entstandenen Diözese. Heutzutage gilt die Burg als polnisches Nationalheiligtum aufgrund der Krönung und Eheschließungen der polnischen Monarchen in diesem Gebäude. Außerdem befinden sich im Wawel-Schloss die Gräber der meisten polnischen Könige (inkl. Familien) und den (Erz-)Bischöfen von Krakau.

ein Teil der Burg Wawel nach oben fotografiert vor blauem Himmel
Wawel Castle in Krakau

Man kann die Burg besichtigen, dazu gibt es ein Kombi-Ticket. Dieses umfasst den Eintritt in die Kathedrale, zu den Gräbern, in den Glockenturm und in das Johannes Paul II Museum. Man kann sich optional einen Audioguide buchen. Die aktuellen Preise und Öffnungszeiten kannst du auf der offiziellen Website erfahren.
Wer nicht auf Kirchen und Geschichte steht, kann sich bei gutem Wetter draußen in der grünen Parkanlage die Sonne auf die Nase scheinen lassen.

Wawel-Drache (Smok Wawelski)

Smok Wawelski entstammt einer polnischen Volkssage.
Der Drache soll in der Drachenhöhle am Ufer der Weichsel gewohnt haben. Täglich zerstörte er einen Teil des Landes, setzte Häuser in Brand, tötete die Einwohner und fraß ihr Vieh. Die einzige Möglichkeiten um ihn zu besänftigen, war ein monatliches Opfer: er fraß kleine Mädchen. Der König versuchte das Tier zu stoppen und schickte all seine Ritter in den Kampf. Diese konnten aber nicht standhalten und starben durch den Feueratem.
Als alle Mädchen, bis auf die Königstochter Wanda, gefressen wurden, musste der König handeln. Der Deal war: wer den Drachen besiegen konnte, dem versprach der König die Hand seiner Tochter. Ein junger Schusterlehrling (Dratewka) sah seine Chance und überlistete den Drachen. Der junge Dratewka füllte ein getötetes Lamm mit Schwefel, welches Smok Wawelski fraß. Durch den Schwefel bekam der Drache so einen Durst, dass er so lange aus der Weichsel trank, bis er platzte. Somit heirateten Wanda und Dratewka und die Stadt war gerettet.

Smok Wawelski

Dies ist jedoch nur eine Version der Sage, es gibt verschiedene Geschichten zum Wawel-Drachen. Heutzutage steht Smok Wawelski vor der Drachenhöhle am Fuße des Wawelhügels. In regelmäßigen Abständen spuckt die Statue sogar Feuer.

Kazimierz und die Synagogen

Der jüdische Stadtteil Kazimierz ist das wohl bekannteste Party-Viertel Krakaus. Namensgeber ist König Kasimir der Große, ein Stadtteil wurde Kazimierz um 1800. 1822 fielen die Mauern um Kazimierz und die Juden durften in ganz Krakau leben. Trotzdessen blieben viele Juden, besonders die armen, im jüdischen Stadtteil. Den größten Einfluss hatten dort die orthodoxen Rabbiner. Erst um 1867 erhielten die Juden gleiche staatsbürgerliche Rechte durch die Verfassung Österreich-Ungarns. Anschließend verließen Kaufleute und Intellektuelle Kazimierz, einige konvertierten zum Christentum. Kazimierz galt zur Herrschaft Österreichs als Zentrum von politischen Bewegungen für Widerstand und Freiheit.

And those who where seen dancing were thought to be insane by those who could not hear, Graffiti in Kazimierz

Eine Umstrukturierung des Viertel erfolgte ab 1860, Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Trennung von Kazimierz und Krakau durch den Weichselarm aufgehoben. Mittlerweile sollen nur noch rund 150 praktizierende Juden dort leben. Heutzutage ist Kazimierz eines der beliebtesten Viertel Krakaus für Touristen. Neben vielen Pubs und Restaurants, finden sich jüdische Friedhöfe und sieben Synagogen dort wieder.

Alte Synagoge

Die alte Synagoge ist die älteste erhaltene Synagoge Polens. Die ursprüngliche Synagoge wurde im 15. Jahrhundert im gotischen Stil erbaut. Der aktuelle Bau wurde an die Synagogen in Regensburg, Prag und Worms angeknüpft und gegen 1550 durch Mateo Gucci errichtet. Im 17. Jahrhundert wurden zwei Betsäle für Frauen hinzugefügt. Ein Anbau des Hauses der Ältesten der jüdischen Gemeinde Kazimierz‘ erfolgte ebenfalls. Eine Renovierung erfolgte zwischen 1956 und 1959, da die Synagoge im zweiten Weltkrieg von deutschen Besatzern als Lager genutzt wurde. Dabei wurde ein Teil der Ausstattung zerstört.

Heutzutage findet sich ein jüdisches Museum in der Synagoge wieder. Dieses befasst sich mit der jüdischen Kultur und Geschichte Krakaus.

Alte Synagoge Krakau

Hohe Synagoge

Eine einzigartige Synagogenform in Polen, weist die Hohe Synagoge auf. Vermutlich stammt diese Bauart aus Italien. Auf Wunsch eines israelischen Kaufmanns erfolgte der Bau der Synagoge um 1556. Die Fertigstellung erfolgte 1563 fertiggestellt.
Das Gebäude wurde mit zweischossig erbaut. Im Erdgeschoss vermutet man, dass Verkaufsstände vorhanden waren. Der obere Stock fungierte als Gebetsraum. Durch verschiedene Brände wurde die Synagoge mehrmals umgebaut. 1939 wurde sie geschlossen, doch 30 Jahre später erfolgten Restaurierungsarbeiten. Zurück an die jüdische Gemeinde Krakau wurde die Synagoge 1997 gegeben. Seit 2005 finden in dem Gebäude Konzerte und Ausstellungen statt. Eine Besichtigung der ehemaligen Synagoge ist möglich.

Isaak-Synagoge

Benannt nach ihrem Stifter Izaak Jakubowicz, wurde die Isaak-Synagoge 1644 im Kazimierz Viertel erbaut. Entworfen wurde das Bauwerk von Francesco Olivierri, einem Italiener der in Polen arbeitete.
Verschiedene Renovierungs- und Restaurantsarbeiten erfolgten unter anderem nach der Zerstörung der Inneneinrichtung durch die Nazis. Außerdem wurde die Synagoge durch ein Feuer 1981 beschädigt. 1989 wurde die Isaak-Synagoge der jüdischen Gemeinde zurückgegeben. Heutzutage gilt sie als aktiv ausübende orthodoxe Synagoge.

Kupa-Synagoge

Die Kupa-Synagoge entstammt dem 17. Jahrhundert, genauer 1643. Der Bau erfolgte im Barock-Stil mit einer quadratischen Gebetshalle. Die Kupa-Synagoge wurde, wie auch die anderen Synagogen, häufig renoviert und restauriert. Noch heutzutage wird sie für religiöse Zeremonien und kulturelle Festivals genutzt.

Remuh-Synagoge

Eine von zwei genutzten Synagogen, ist die 1553 erstmals erbaute Remuh-Synagoge. Der Name stammt von Rabbi Moses Isserles (hebräisches Akronym: „Remu“). Das erste Gebäude brannte 1557 ab. Anschließend folgte ein Wiederaufbau unter dem polnischen Architekten Stanisław Baranek durch die jüdische Gemeinde. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Synagoge während einer Restauration verändert. Das jetzige Aussehen entstand bei einer weiteren Restauration 1829. Technische Verbesserungen wurden 1933 durchgeführt. Die Remuh-Synagoge befindet sich neben dem Alten Jüdischen Friedhof.

Tempel-Synagoge

Die Tempel-Synagoge wurde zwischen 1860 und 1862 im maurischen Stil erbaut. Heutzutage steht sie unter Denkmalschutz. Inspiriert wurde der Bau durch den Wiener Leopoldstädter Tempel. Die Tempel-Synagoge ist nicht nur ein Gebetsraum. In dem Gebäude finden viele Konzerte und Treffen statt, besonders während des Jüdischen Kulturfestivals.

Tempelsynagoge Krakau

Popper-Synagoge

Die Popper-Synagoge im Barockstil wurde 1620 von dem jüdischen Kaufmann Wolf Popper finanziert und erbaut. Dadurch dass Popper ein reicher Kaufmann war, wurde die reichste Innenausstattung aller Synagogen Krakaus verbaut. Jedoch leideten die nachfolgenden Generationen unter eine starken Verarmung, da der Unterhalt der Synagoge sehr teuer war. Somit kam die jüdische Gemeinde für die Synagoge auf, indem sie sie übernahm. Es wurde sich jedoch auf das Nötigste beschränkt.
Eine Erweiterung des Gebäudes erfolgte 1827. Es wurde ein Nebengebäude für die Frauengalerie angebaut, wo die Frauen sich unterhalten konnten. Ein dreiachsiges Eingangstor wurde hinzugefügt. Weitere Umstrukturierungen und Restaurationen erfolgten in den Jahren 1898 und 1904.
Der zweite Weltkrieg führte dazu, dass Nationalsozialisten die wertvolle Innenausstattung irreparabel zerstörten. Aufgrund einer Bombe brach das Dach zusammen und die Mauer wurde ebenfalls beschädigt. Ein Wiederaufbau der Synagoge erfolgte durch die jüdische Gemeinde.

Alter Jüdischer Friedhof

Für mich gehören zu den Reisetipps für Krakau nicht nur die bunten und positiven Sehenswürdigkeiten. Auch historisch belastete Objekte gehören dazu um in die Kultur einzutauchen.
Der Alte Jüdische Friedhof wurde 1551 angelegt und gilt damit als ältester jüdischer Friedhof in Krakau. Seit 1800 wird kein Begräbnis mehr durchgeführt. Jedoch kommen viele Juden aus unterschiedlichsten Ländern zu diesem Friedhof, da dort Rabbi Moses Isserles begraben wurde.
Auf dem Friedhof wirst du nicht viele Menschen antreffen. Was mir persönlich gefallen hat (wenn man das so sagen kann), war, dass an vielen Gräben Botschaften und Teelichter aufgestellt waren. Einige Grabsteine sind sehr beeindruckend und vermutlich viel Wert. Ein Großteil des Friedhofs wird leider nicht gut gepflegt, somit wuchert zwischen den Gräbern viel Natur. Einen Besuch würde ich empfehlen, gerade aufgrund der intensiven Geschichte Krakaus.

alter jüdischer Friedhof Krakau

Botanischer Garten

Ich bin ein großer Fan von botanischen Gärten, das solltet ihr mittlerweile wissen. Dementsprechend habe ich explizit gesucht, ob es in Krakau auch einen gibt. Und die Uni hat mich keinesfalls enttäuscht. Deshalb muss er mit in meine Reisetipps für Krakau!
Eröffnet wurde der botanische Garten Ogród Botaniczny Uniwersytetu Jagiellońskiego 1783 und weist heutzutage eine Größe von 9.6 ha auf. Der Grund der Eröffnung war die Botaniklehre an der Universität, sodass ein Nutzen als Lehrmittel in Frage kam. Die Gartenanlage darf sich als ältester botanischer Garten Polens bezeichnen. Die Anlage ist sehr gepflegt, hat viele bunte Pflanzen und ist nach dem botanischen Garten in Singapur mein liebster botanischer Garten. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, schaut gerne im Beitrag zum botanischen Garten Krakau vorbei.

botanischer Garten Krakau: mit Blumen gepflanzter Weg, Reisetipps für Krakau

Streetart in Krakau

Nicht nur von botanischen Gärten bin ich ein Fan. Nein, auch den tollen Bildern an Hauswänden, Brücken und Co. jage ich förmlich hinterher. Und auch in dieser Hinsicht hat Krakau mich keinesfalls enttäuscht. Ich habe ein wundervolles Portrait von Chester Bennington am Bahnhof entdeckt. Es ist nicht nur künstlerisch ein Meisterwerk, auch aufgrund seines Suizides ist dies ein sehr emotionales Motiv.

Portrait Chester Bennington, Graffiti in Krakau
Portrait von Chester Bennington

Gerade im Stadtteil Kazimierz gab es sehr starke Motive. Manche waren klein, aber fein. Wenn ihr mir auf Instagram folgt, dann habt ihr sie vielleicht schon gesehen. Auch Streetart zählt für in Reisetipps für Krakau bzw. allgemein für Städte, die ich besuche und besucht habe.

Auschwitz

Mein wohl bewegendster Tag während der Krakaureise war der Ausflug in die KZ Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte. Jedoch finde ich es sehr wichtig, dass man diesen Ort besucht. Dass man sich bewusst wird, was damals vorgefallen ist. Die Ruinen der Krematorien zeigen nicht mehr besonders viel, doch die Geschichte dahinter, macht den Anblick intensiv. Die Geschichten und Aufreihungen verschiedener persönlicher Dinge zeigen das Ausmaß des Grauens.
Doch es gibt auch Schattenseiten. Auf diese und mehr persönliche Eindrücke gehe ich im Beitrag Auschwitz-Birkenau: das größte deutsche Vernichtungslager ein.

Gedenktafel Auschwitz-Birkenau, Reisetipps für Krakau

Reisetipps für Krakau: Food und Gastronomie

Zu diesem Trip gehören neben den klassischen Reisetipps für Krakau natürlich auch gastronomische Erfahrungen. Einige Highlights stelle ich dir hier vor. Noch mehr polnische Köstlichkeiten findest du unter Kulinarische Reise nach Polen.

Schlemm dich durch die Streetfood Märkte

Die polnische Küche ist mega lecker. Und das Essen ist in Polen auch sehr günstig. An vielen Ecken haben wir kleine Streetfoodstände oder ganze Märkte gefunden. Dort war die Auswahl groß und mein Freund und ich konnten einfach das bestellen, worauf wir Bock hatten. Besonders gut gefallen haben mir Pan Kumpir und Maczanka. Mein Freund ist großer Fan von Zapiekanki, aber ich stehe nicht auf Pilze.. naja, und die sind ein Hauptbestandteil des Baguettes.
Für die süßen Leckermäulchen gab es Striezel mit verschiedenen Toppings. Super lecker, aber auch eine riesige Portion!

Zapiekanki

Warsztat

Ein Restaurant, welches wir regelmäßig besuchten, war Warsztat. Dort gab es sehr leckere Pierogi. Man unterschätzt die Portion ganz leicht. Wenn der Teller mit ca. 10 der Teigtaschen kommt, dann denkt man: „Huch, ganz schön wenig.“ Aber wenn man die Hälfte gegessen hat, ist man kurz vorm Platzen. Doch nicht nur die Pierogi waren gut. Die Nudelportionen waren richtig krass. Man hat gefühlt einen Teller mit einem halben Kilogramm Nudeln bekommen, dazu dann noch jede Menge Sauce. Aber auch die Pizza war nicht von schlechten Eltern. Und das hausgemachte Tiramisu kann ich ebenfalls empfehlen.

Foodtipp für Krakau: Warsztat

Katzencafé

Zu meinen persönlichen Reisetipps für Krakau gehört definitiv das Katzencafé Kocia Kawiarnia Kociarnia Kraków. Dieses ist zentral gelegen und befindet sich in direkter Nähe zur Galeria Krakowska und dem Hauptbahnhof Krakaus. Es gibt einen Vorraum in dem Gepäck gelagert werden kann. Außerdem befindet sich der Bestelltresen dort. Das Innere des Cafés ist mit Türen geschützt, sodass die Katzen nicht ausbüchsen können.

Kaffee mit Katzengesichtern im Milchschaum, Käsekuchen mit Himbeersauce

Es gibt unzählige Möglichkeiten zum Spielen und Ausruhen. Unabdingbar ist ein Platz zum Zurückziehen, sodass die Katzen ungestört ihr Geschäft verrichten und fressen können. Einen solchen Ort bietet das Katzencafé ebenso. Ein kleines süßes Highlight sind die Kätzchen im Milchschaum des Kaffees. Eine genaue Beschreibung und Einschätzung meinerseits gibt es in diesem Beitrag.

 

Reisetipps für Krakau von Reisebloggern

Während meines einwöchigen Aufenthalts in Krakau war es mir längst nicht möglich alles zu besuchen. Somit habe ich einige Bloggerkollegen nach ihren Reisetipps für Krakau gefragt. Dabei sind spannende Beiträge zusammengekommen.

Miriams (Nordkap nach Südkap) Reisetipps für Krakau

Konzentrationslager Plaszow

Einst war das Areal des ehemaligen Konzentrationslagers Plaszow ein jüdischer Friedhof.
Heutzutage liegt dies mitten in Krakau. Auf den Leichen ihrer Vorfahren also mussten jene leben, die ab 1940 nach Plaszow deportiert wurden.
Plaszow wurde als Arbeitslager errichtet – Bekanntheit erlangte es unter anderem durch den Film Schindlers Liste. Dieser Film thematisiert das willkürliche Töten durch Amon Göth. Er schoss morgens gerne von seinem Balkon auf Häftlinge. Plaszow ist heute weitestgehend eine grüne Oase innerhalb des Stadtgebiets und wirkt auch deshalb völlig surreal. Seit einigen Jahren gibt es immerhin 18 Informationstafeln über das Gelände verteilt, das an die Gräuel erinnert, die die Nazis hier verrichteten. Ein Denkmal erinnert ebenfalls an die Opfer. Plaszow ist surreal – berührend und doch absurd. Es ist ein Ort, an dem schlimmste Verbrechen geschahen und der heute einfach wunderschöne Natur ist. Das geht nicht wirklich in meinen Kopf. Aber irgendwie beruhigt mich der Gedanke, dass sich die Natur diesen Ort zurück erobert hat.

Reisetipps für Krakau: KZ Plaszow
Copyright: M. Keilbach, Nordkap nach Südkap

Schindlers Fabrik

Das Gebäude, in dem Schindler einst rund 1200 Juden vor dem Holocaust und dem Tod bewahrt hat, indem er sie in seiner Emaillenfabrik beschäftigt hat, ist teilweise noch erhalten. Die Fabrik selbst zwar nicht mehr, aber das dreistöckige Verwaltungsgebäude. Und das dient heute als Museum – und ist nach dem Marktplatz von Krakau die wahrscheinlich eindrucksvollste Sehenswürdigkeit der Stadt.
Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft ein Ticket online. Es gibt aber auch eine limitierte Anzahl an Tickets an der Tageskasse. Das Museum beschäftigt sich nicht nur mit der Person Schindler, sondern auch mit Krakau vor, während und nach der NS-Zeit. Passenderweise heißt die Dauerausstellung daher auch „Krakow under Nazi-Occupation 1939-1945“.

Schindlers Fabrik
Copyright: M. Keilbach, die Hakenkreuze wurden zensiert

In verschiedenen Räumen wird gezeigt, wie sich die Stimmung veränderte und auf das jüdische Leben in der Stadt auswirkte. Wie die Menschen ins Krakauer Ghetto gezwungen, deportiert und ermordet wurden. Hin und wieder wurde mir dabei auch richtig schlecht, etwa als ich durch zahlreiche Nazi- und Hakenkreuz-Fahnen gehen musste. Es gibt einige interkative Elemente, etwa eine Computer-Simulation, die zeigt, wie schnell die Deutschen vorgerückt sind in Polen. Aber auch sehr emotionale Exponate, etwa Briefe von jüdischen Kindern und Erwachsenen, die aus ihrem Leben berichten. Einige der geretteten Juden werden in Filmen, Interviews und Fotos vorgestellt. Ebenso Oskar Schindler, der aber, und das gefiel mir besonders, keineswegs heroisiert wird. Seine anfängliche anti-jüdische Haltung ist auch ein Thema.

Ria von Ria on Tour stellt ihren Tipp vor

Salzbergwerk Wieliczka

Krakau hat viel für einen Städtetrip zu bieten. Und das Schöne ist, nicht alles liegt im Zentrum der Stadt. So kommt man als Krakau-Besucher auch mal raus aus der Stadt und lernt das Umland kennen. Eine der Sehenswürdigkeiten in Krakau, die etwas außerhalb liegt, ist das Salzbergwerk Wieliczka. Mit dem Zug braucht ihr vom Hauptbahnhof bis raus zum Salzbergwerk ca. 30 Minuten. Die Hin- und Rückfahrt kostet euch 7 Zloty, das sind umgerechnet 1,65€. 

Ihr steigt an der Haltestelle „Wieliczka-Rynek-Kopalnia“ und geht dann nochmal ein kleines Stück zu Fuß bis ihr vor dem ehemaligen Salzbergwerk steht. Dort wurde bis in die 1990er Jahre Salz abgebaut. Ihr könnte das Bergwerk nur mit einer Führung, die gute 2 Stunden dauert, besichtigen. Es werden auch Touren auf Deutsch angeboten. So eine Tour kann ich euch nur wärmsten empfehlen. Ihr erlebt hautnah, wie es sich unter Tage jahrhundertelang hat abgespielt haben müssen.

Salzbergwerk Wieliczka
Copyright: R. Voß, Ria on Tour

Während der Tour legt ihr eine Strecke von 2 km zurück. Das ist nur ein klitzekleiner Bruchteil der Minenanlage, die nämlich insgesamt 300 km umfasst. Es ist dort einfach unvorstellbar riesig und ohne Guide, wäre man sofort verloren. 

Salz wird zwar nicht mit im Salzbergwerk Wieliczka abgebaut, es ist jedoch weiterhin ein lebendiger Ort. Es gibt einige Meter tief unter der Erde sogar einen Festsaal, in dem Konzerte, Hochzeiten oder Gottesdienste stattfinden. 

Wer also etwas mehr Zeit in Krakau hat, der sollte sich diesen Halbtagesausflug nicht entgehen lassen. Mehr Infos zum Besuch des Salzbergwerks Wieliczka findet ihr in Rias Blogpost.

Oliver von Weltreiseforum beschreibt ein authentisches Erlebnis

Sowjetcharme im alten Stahlwerk

Als Nowa Huta vor ziemlich genau 70 Jahren gegründet wurde, war der Vorort von Krakau der Stolz des Landes. Hier sollte nicht nur das grösste Stahlwerk Polens, sondern ein regelrechtes Paradies für Arbeiter entstehen. Allerdings war nicht die Wirtschaftlichkeit das primäre Ziel, die Stadt sollte vor allem die Besucher beeindrucken. Das gelingt ihr noch immer.
Ich hatte bei einem lokalen Unternehmen eine geführte Tour durch das ehemalige Vorzeigeprojekt gebucht – stilecht in einem alten Trabi, der bei jeder Beschleunigung unangenehm riechende Benzinwolken in die Kabine pustete, während wir uns die breiten Allen und prunkvolle Gebäude im sowjetischen Klassizismus anschauten.

Reisetipps für Krakau, Nowa Huta Besichtigung mit Trabi
Copyright: O. Zwahlen, Weltreiseforum

Erster Stopp war eine Mischung aus Museum und Laden mit einer zeitgenössischen Inneneinrichtung, in dem nutzloser Sowjet-Gimmick angeboten wurde. Weiter geht es in ein Lokal, wo wir authentisch schlechten Filterkaffee versuchen – nicht gerade lecker, aber ein Erlebnis. Anschliessend sehen wir uns in einer typisch eingerichteten Wohnung alte Propagandafilme an. Wo, wenn nicht hier, kann noch Ostalgie aufkommen?
Nirgendwo ist die moderne Geschichte von Polen so greifbar wie in diesem Vorort, der gleichzeitig soerhaben und verwahrlost wirkt. Für mich war die Tour durch Nowa Huta das eigentliche Highlight meines Krakau-Besuchs.

Denise von Denise‘ Bucketlist stellt das Papstfenster vor

Das Papstfenster

Man muss nicht lange in Krakau sein, um zu merken: Die Krakauer sind richtig stolz auf „ihren“ Papst. So darf bei einem Krakau-Trip ein Besuch des Papstfensters nicht fehlen. In der Nähe von Krakau geboren hat Johannes Paul II. an der berühmten Jagiellonen Universität studiert und war später Erzbischof der Stadt, bevor er auf den Heiligen Stuhl berufen wurde. Polen und insbesondere Krakau blieb er in dieser Zeit eng verbunden. Im Bischofspalast in der ul. Franciszkańska 3 erhielt Johannes Paul II. nicht nur die Priesterweihe und wohnte und arbeitete dort jahrelang, sondern residierte auch als Papst mehrfach in dem Gebäude und hielt vom Papstfenster aus abendliche Audienzen.
Der Bischofspalast kann leider nicht von innen besichtigt werden. Das Papstfenster, gekennzeichnet durch ein Porträt des Krakauer Papstes, ist aber auch von außen einen Zwischenstopp wert.

Papstfenster Krakau
Copyright: D. Vollerigh, Denise‘ Bucketlist

17 Kommentare zu „Reisetipps für Krakau: Verliebt in die polnische Metropole inkl. Tipps von Reisebloggern

  1. So liebe Michelle!

    Vielen lieben Dank für den guten Überblick! Wir werden zu Ostern mal für ne Weile in Krakau vorbeischauen! Jetzt weiß ich, was auf mich zukommt!

    Liebe Grüße aus den Bergen,
    Roach 🙂

  2. Letztes Jahr war ich zum ersten Mal in Polen. Wir haben Danzig besucht. Nach dem Lesen deines Berichts über Krakau hätte ich spontan Lust auch dorthin einen Abstecher zu machen! Schön geschrieben!

  3. Moin,

    ach wie schön. In Krakau war ich vor knapp 2 Jahren im Mai und hatte da schon 30 Grad. Der Marktplatz ist so unfassbar beeindruckend.

    Beste Grüße

    Tobias

  4. Ich habe grade so tolle Tipps von dir bekommen und beim Essen musste ich erstmal kurz aufhören zu lesen und mir was zu Essen holen haha. Merke du schreibst mich hungrig. Aber ja ich denke Krakau würde sich wirklich mal Lohnen. Vor allem mit deinen tollen Tipps im Hintergrund.
    Danke dir.

    xoxo Vanessa

  5. Über den Papst im Fenster musste ich schmunzeln, denn wir haben den aktuellen Papst vor einem Jahr an einem Fenster in Vatikanstadt bei der Neujahrsansprache gesehen 🙂 Das Baguette, das dein Freund so mag, wäre auch was für mich, ICH LIEBE PILZE! Da könnten nicht genug drauf sein!

    Liebe Grüße
    Jana

  6. Liebe Michelle,
    Krakau eine Stadt und Polen ein Land das ich noch nie besucht habe. Dein Bericht hat mich allerdings schon neugierig gemacht. Hardrock Café und die Josefskirche würde ich gerne einmal besuchen.
    Alles Liebe
    Annette

  7. Wow, das ist ja wirklich ein ausführlicher Bericht! Total klasse! Krakau steht schon etwas länger auf meiner Reisewunschliste – vielleicht klappt es ja dieses Jahr. Dann komme ich auf jeden Fall noch mal für deine tollen Tipps vorbei 🙂

    Liebe Grüße
    Imke

  8. Ein toller Bericht. Die Tuchhallen erinnern mich an die Shoppingmall in Moskau in den 90er Jahren.
    Die Architektur der Josefkirche hat mich beeindruckt.
    Außerdem liebe ich Märchen und Sagen. Die von Waweldrachen gefällt mir. Hatte ich bisher noch nicht gehört.
    Ich wusste auch nicht, dass es dort so viele Synagogen gibt. Daher habe ich den Artikel sehr gerne gelesen.

    Herzlichst grüßt
    Liane

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