Rezept für Nanaimo Bars aus Kanada

Volker von volkermampft hat Anfang 2018 eine großartige monatliche Blogparade ins Leben gerufen: die kulinarische Weltreise. Jeden Monat gibt es ein neues Land, zu welchem leckere Rezepte gesammelt werden. Im Juli 2019 gingt es nach Kanada – und da habe ich was super leckeres und super Süßes für euch: ein Rezept für Nanaimo Bars. Aufmerksam auf das Rezept wurde ich durch meinen Freund, der dieses Dessert gerne einmal ausprobieren wollte. Das haben wir auch getan!

Rezept für Nanaimo Bars (nach Enie backt)

Lasst euch gesagt sein: von den Nanaimo Bars kann man nur jeweils ein Stückchen essen, dementsprechend eignet sich das süße Gericht super für viele Personen auf einmal, also große Familienfeiern oder Partys. Dieses Rezept ist dem von Enie backt nachempfunden, es gibt viele Abwandlungen: sei es eine Variation in der Zusammensetzung des Bodens, eine weniger süße Creme oder weniger Schokolade.

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Nanaimo Bars

Zutaten für Nanaimo Bars

Für den Boden

115 g weiche Butter

55 g Zucker

4 EL ungesüßtes Kakaopulver

1 Ei

150 g Vollkornkekse

75 g Kokosflocken

100 g feingehackte Mandeln

Für die Creme

230 g weiche Butter

85 ml Sahne

4 EL Vanillepuddingpulver

450 g Puderzucker

Topping

500 g dunkle Schokolade

55g Butter

Zubereitung der Nanaimo Bars

Schritt 1: Boden

Als erstes schmilzt du Butter, Zucker und Kakao über dem Wasserbad. Das Ei wird dazugegeben und untergerührt, bis die Masse andickt. Die Kokosflocken, Mandeln und Kekse werden dazu gegeben, der Teig wird ein eine Auflauf- oder Springform gegeben und gleichmäßig verteilt.

Schritt 2: Creme

Für die zweite Schicht wird die Butter geröstet. Rühre das Gemisch mit Sahne und Puddingpulver schaumig. Anschließend wird der Puderzucker untergehoben. Die Creme wird auf dem Boden verteilt und das Ganze wird für 2-3 Stunden kaltgestellt, bis die mittlere Schicht hart ist.

Schritt 3: Topping

Für die oberste Schicht werden 500 g dunkle Schokolade und 55 g Butter über dem Wasserbad geschmolzen. Die flüssige Schokolade wird auf die Creme gegeben und anschließend lässt man die Schokolade fest werden.

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Tipp: Je nachdem, wie dick die Schokoladenschicht ist, solltest du sie ansägen, damit sie nicht bricht. Das gibt dann unschöne und unförmige Kanten.

Die Nanaimo Bars sollten kalt verzehrt werden, da die Schokolade dann knackig ist und die Creme in der Mitte sich gut essen lässt. Wenn diese zu warm wird, wird sie wieder weicher.

Du magst süßes Gebäck? Dann schau gerne bei meinem Rezept für Red Velvet Cake vorbei.

Die kulinarische Weltreise: Rezepte aus Kanada

Ronald hat zwei kanadische Rezepte ausprobiert: Saibling grillen wie die Indianer und Piroggen aus Manitoba. Simone von zimtkringel hat sich an Maple Fennel Bacon auf Salat und Butter Tart Pinwheels probiert. Auf Küchenlatein findest du Rezepte für Poutine und Kanadische Erbsensuppe.

Auf Coffee2Stay gibt es Beavertails wie in Ontario. Tina hat Moose Farts gemacht, Tanja bietet Kanadische Butter Tartes an. Außerdem gibt es Geschmorten Ancho-Rehbraten von Petra, die ebenfalls noch Toutons und traditionelles Weißbrot aus Neufundland in petto hat. Du magst es süßer? Dann schau bei Christians Rezept für Blueberry Grunt oder bei Volkers Rezept für Montreal Bagels – mit Cranberry-Ahornsirup-Dip vorbei. Auch Anastasia hat sich an Blueberry Grunt ausprobiert.

Kanadische Ahornsiruplimonade findest du Gourmandise, ebenso wie Knusprige Schweinerippchen mit Hash Browns und Salat. Schonmal von Wildreis-Chowder gehört? Oder von No Knead Bread als Topfbrot – Brot ohne kneten? Ich auch nicht, also unbedingt reinklicken!

Zuguterletzt gibt es noch Knusprige Schweinerippchen mit Ahornsirup von Britta und den kanadischen Klassiker Mac’n Cheese von Volker.

Weitere Varianten für Nanaimo Bars

Zwei weitere Rezepte für Nanaimo Bars findest du bei Britta von Backmädchen 1967 und Conny von Mein wunderbares Chaos. Britta setzt auf klassische Nanaimo Bars, während Conny die Himbeer Variante serviert.

27 Kommentare zu „Rezept für Nanaimo Bars aus Kanada

  1. Liebe Michelle,

    oh man, ich hätte sowas jetzt gern! 😉 Hört sich fantastisch an! Und die Kalorien wären mir in dem Falle mehr als egal. Die Nanaimo Bars sind war komplett Neues für mich, habe ich noch nie gehört. Aber ich bin mir sicher, ich teste das Rezept mal.

    Viele liebe Grüße,

    Tabea

  2. Hallo Michelle,
    nanaimo bars kannte ich ebenfalls noch nicht. Deine sehen super lecker aus. Danke für das Bombenrezept. Überlege gerade, wie ich danach die Kalorien wieder loswerde.

  3. Bisher habe ich von diesen super lecker aussehenden Teilen noch nichts gehört. Ich finde sie sehen mega lecker und klingen gar nicht so schwer nach zu „backen“. Ich denke, dass diese leckeren Teilchen besonders im Sommer super sind, weil sie kalt gegessen werden. Eine schöne Alternative zum Eis.

    Liebe Grüße, Milli
    (https://www.millilovesfashion.de)

  4. Jede Kalorie ein Genuss oder wie heißt es so schön? Wenn ich mir deine Bars so anschaue stimmt das Motto offenbar. Yummi!
    Liebe Grüße
    Tina

  5. Hallo Michelle,

    jawoll das schreit gerade nach Hüftgold und man kann eigentlich nur ein Schnittchen davon essen, das habe ich bei meinen gemerkt und die waren schon etwas kleiner. Deine sehen auf jeden Fall sehr lecker aus und ich glaube jetzt habe ich schon vom hinsehen zugenommen.

    Liebe Grüße
    Britta

  6. Hallo Michelle, was man aus ganz einfachen Zutaten zaubern kann, nicht? Tolles Rezept, es klingt wirklich mächtig, früher haben wir für die riesengroßen Geburtstagsfeten meines Opas so kalkuliert: erst der sättigende Buttercreme, danach die anderen Kuchen, dann müssen wir nicht so viel auftischen, weil alle nicht mehr können…. liebe Grüße Bettina

  7. Mmmh, das sieht ja mal super lecker aus. Aber mich kriegt man sowieo mit allem, was schokoladig ist 😀 Dass man davon allerding nur ein kleines Stück essen kann, glaube ich sofort.

  8. Was für eine tolle Idee, die kulinarische Weltreise. Die Nanaimo Bars haben es, wenn ich mir das Rezept so anschaue ganz schön in sich. Genau das Richtige um Hüftgold aufzubauen :).
    Alles Liebe
    Annette

  9. Das glaub ich gern, dass man davon nur jeweils ein Stückchen essen kann 🙂 Sieht sättigend, aber auch wirklich lecker aus! Die Sendung „Enie backt“ hab ich auch immer gern geschaut, aber noch keins ihrer Rezepte nachgebacken.

    Liebe Grüße
    Jana

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