Mein verrücktestes Urlaubserlebnis

Mit Kind im Rucksack sucht bis zum 15.06.2018 nach „Dein[em] verrückteste[m] Urlaubserlebnis„. Da kommen sicher einige Kuriositäten zusammen und ich möchte euch auch an meinen Erlebnissen teilhaben lassen.

Wer meinen Blog länger verfolgt, der hat vielleicht meine Kategorie „Anekdoten“ durchforstet, in der ich euch schon von einigen witzigen Erlebnissen erzählt habe.

So gehören zu meinen Highlights der betrunkene Typ, der nachts wollte, dass ich ihn und seinen Kumpel mein seinem Auto nach Hause fahren sollte oder auch zwei Fremde, mit denen ich gesprochen habe, als ob wir uns ewig kennen würden.

Aber meine Top 3 sind folgende:

3. Die fluchenden Senioren

In Singapur wollte ich einen Tempel besichtigen und stieg aus der MRT aus. Als ich die Station verließ standen ein älterer Herr und ein weiterer Herr im Rollstuhl vor mir und fragten mich, ob ich ihnen ihr „Lunch“ bezahlen würde. Ganz verwirrt sah ich die beiden an und stammelte nur ein „Ich bin nicht von hier“ und wollte gehen. Plötzlich fingen die beiden Herren an zu schimpfen und riefen mir irgendetwas hinterher. Ich ging dann Richtung Tempel, die beiden verfolgten mich, gaben aber nach einer Weile auf.

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Thian Hock Keng Tempel, Singapur

2. Die Frau im Container

In Helsinki lief ich damals mit zwei Freundinnen durch die Straßen, bis uns plötzlich eine Frau etwas zurief. Janna und Tabea waren der Überzeugung, dass wir nicht gemeint waren. Neugierig wie ich aber bin, blieb ich stehen, drehte mich um und sah eine Frau in einem großen Container und kam nicht heraus. Nachdem sie mir mit Händen und Füßen verständigt hatte, dass sie Hilfe benötigte half ich ihr heraus und sie bedankte sich mit einem Küsschen und viel finnischem Wirrwarr, das ich nicht verstand.

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Die Frau im Container

1. Paris – die Stadt des Fluches

Paris – ich mag diese Stadt nicht. Sie hat mich empfangen, als ob sie mich direkt wieder loswerden wollte. Wir wollten uns damals Tickets (Paris Visit Pässe) kaufen und bekamen Hilfe von einem jungen Mann. Dieser kam von der Infostelle her und half uns beim Ticketautomaten. Leider stellte sich dieser als Betrüger heraus und er beklaute uns um 120 Euro. Die Polizei machte sich auch keine allzu große Mühe und das Geld war weg. Mit schlechter Laune trotteten wir zum Hotel und wurden von einem unglaublich unfreundlichen Portier empfangen. Mit einem in den Kniekehlen hängenden Magen suchten wir uns einen McDonalds um etwas zu frühstücken, wir hatten schließlich eine lange Anreise mit dem Bus hinter uns.

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der Louvre in Paris

Jeder bestellte sich einen Hamburger und wir teilten uns einen Eistee. Genüsslich biss ich in den Burger und fragte mich, warum der so pappig sei. Nun ja.. ich klappte das Brötchen auf und wurde fündig: die Mitarbeiter hatten den Fleischpatty vergessen. Auf einem Hamburger..

Das war dann nochmal so die Kirsche auf dem Sahnehäubchen für einen beschissenen Start in der „Stadt der Liebe„.

Was sind eure verrücktesten Reiseerlebnisse? Teilt sie mir gerne in den Kommentaren mit! 🙂

15 Kommentare zu „Mein verrücktestes Urlaubserlebnis

  1. Hallo Michelle, wenn einer eine Reise tut 🙂 spannender Bericht – das mit dem Geldklau in Paris finde ich schlimm, man kann gar nicht genug aufpassen glaube ich. Ist mir auch mal passiert, in Köln am Bahnhof, ich hatte Geld abgeholt, das muss beobachtet worden sein, Minuten später war mein Portemonnaie weg. So ärgerlich … liebe Grüße Bettina

  2. Wow, was du schon auf Reisen erlebt hast! Also mir würde spontan gar nichts einfallen … aber die Blogparade ist ja eh schon vorbei.
    Was hat die finnische Frau eigentlich in dem Container gemacht?^^
    Ich fliege nächstes Jahr wieder nach Paris. Vielleicht kann ich dich ja dann mit meinen Beiträgen noch umstimmen bzw. zumindest dazu bringen, der Stadt nochmal eine Chance zu geben?! 😉
    Ganz liebe Grüße
    Julie von julie-en-voyage.com

    1. Ich weiß bis heute nicht, was die finnische Frau im Container zu suchen hatte..
      Und ich werde deine Beiträge verfolgen. Vielleicht kriegt Paris irgendwann eine zweite Chance, aber ich möchte noch viel Neues entdecken <3

  3. Reisen bildet, aber auf Reisen erlebt man auch immer sehr viel kuriose Dinge. Deshalb liebe ich es auch so sehr, fremde Länder und Kulturen kennenzulernen. Die verrücktesten Dinge, die mir bis jetzt auf Reisen passiert sind, haben leider auch damit zu tun dass wir komplett abgezockt wurden. Einmal in Bucharest und einmal in Bratislava. Diese Reiseziele habe ich daher auch mehr als negativ in Erinnerung und da muss ich so schnell nicht wieder hin. Aber – auch ich habe daraus gelernt und so etwas passiert mir hoffentlich nicht wieder…
    GLG aus Kärnten,
    Anita

  4. Liebe Michelle,
    was dir aber auch für Dinge passieren! Ich könnte bei dieser Blogparade gar nicht mitmachen, denn das Schlimmste, was mir je passiert ist, war: 2x wurde in Lokalen wirklich abgezockt. Aber daraus habe ich definitiv gelernt und hoffe, dass ich weiterhin nur Gutes berichten kann.
    Liebe Grüße
    Elena

  5. Hallo Michelle,
    da habt ihr ja echt schon einiges erlebt. Bei mir war es in Paris vor vielen Jahren genau das Gegenteil. Wir trafen zufällig entfernte Verwandte meines Freundes oben bei der Sacre Coeur und auf dem Weg zum Louvre fand ich Geld auf dem Fußboden. Und kein Besitzer weit und breit. Die „Stadt der Liebe“ habe ich also etwas positiver in Erinnerung.
    Die Begegnung mit den Senioren aus Singapur ist ja aber auch kurios gewesen. Was die wohl eigentlich von dir wollten? Und wie die darauf kamen, dass du ihnen das Essen bezahlen sollst? Man wundert sich schon öfter mal, wenn man in fremden Kulturen unterwegs ist. Aber wie mir scheint, hast du’s mit Humor genommen…
    Also, #reizende Reisen weiterhin!
    Viele Grüße
    Claudia

  6. Es gibt Sachen… Manchmal im Nachhinein lustig aber manchmal verbindet man auch ewig etwas negatives mit dem Reiseziel. Das ist dann sehr schade. Ein Burger ohne Burger… unfassbar!

  7. Danke fürs mitmachen! Das sind aber auch abgedrehte Geschichten die du erlebt hast! Das du Paris nicht besonders magst, kann ich gut verstehen geht mir genauso ;-).
    Lg aus Norwegen
    Ina

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