Singaporean Chilli-Crab: Chili-Krabbe aus Singapur inkl. Rezept

Die Chili-Krabbe gilt als eines der Nationalgerichte Singapurs. Meist könnt ihr euch die Krabbe vorher lebendig aussuchen, die dann super frisch zubereitet wird. Nichts für Vegetarier und Veganer.

Die Chili-Krabbe kann auf unterschiedliche Weise zubereitet werden, ich stelle euch eine typische Singaporean Chili-Crab vor. Die Sauce kann nach Belieben wesentlich schärfer oder milder zubereitet werden, je nachdem wie gut man scharfes Essen verträgt.

Ich durfte die leckere Krabbe mit der Familie einer Freundin aus Singapur verspeisen, ihr Onkel hat mir sogar geholfen den Panzer aufzubrechen. Das kann recht tricky sein. Üblicherweise wird die Krabbe mit der Hand gegessen, sodass man aussieht, wie ein Kind nach einer Portion Spaghetti mit Tomatensauce. 😀

Dieses leckere Rezept reiche ich außerdem bei Bettinas Blogparade „Internationale Rezepte mit Vitamin B12“ ein. Fisch und Ei sind vertreten und typische Vitamin B12 Lieferanten. Und da mein Blog für Singapur steht, finde ich das einen sehr passenden Beitrag.

Chili
frische rote Chilis, Quelle: pixabay.com

Rezept für Chili-Krabbe aus Singapur

Zutaten für Chili-Krabbe:

  • 450-500 g Schlammkrabbe
  • 8 Zehen Knoblauch, grob gehackt
  • 8 frische, rote Chilis, grob gehackt
  • 1 Ei
  • 2 Frühlingszwiebeln oder Schalotten, in Würfeln
  • 1 Teelöffel frischer Limetten- oder Zitronensaft
  • 1 kleiner Bund Koriander
  • 4 Esslöffel Pflanzenöl
  • 285 mL Wasser
  • 5 Esslöffel Tomatenketchup oder Tomatenpüree
  • 1.5-3 Esslöffel Zucker
  • 0.25 Teelöffel Salz

Zubereitung der Chili-Crab:

  1. Die Krabbe wird gewaschen. Entweder kann diese in Einzelteilen oder im Ganzen zubereitet werden. Damit das Fleisch im Inneren gut gart, kann die Schale angebrochen werden.
  2. Das Öl wird in einem Wok oder einem Kochtopf erhitzt.
  3. Der Knoblauch wird hinzugefügt und für 1 Minute unter Rühren kurz angebraten.
  4. Die Chilis werden hinzugefügt und ebenfalls unter Rühren angebraten, bis diese ihr Aroma freisetzen. Die Schlammkrabben werden zu dem Chiligemisch zugefügt.
  5. Für die Sauce werden Wasser, Tomatenketchup/-püree, Koriander, Zucker, Salz und Mehl vermengt. Diese werden zur Krabbe zugegeben. Der Wok/der Kochtopf wird abgedeckt und die Krabbe wird frittiert, bis die Schale sich rot färbt.
  6. Das Ei wird zugefügt und mit einer Gabel verrührt. Dazu werden Zitronen- oder Limettensaft gegeben und das Ganze wird mit Schalotten oder Frühlingszwiebeln verfeinert. Die Krabbe köchelt in der Sauce und kann anschließend serviert werden.
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Singaporean Chili-Crab mit Beilagen

Tipp: In Singapur ist es üblich Chili Krabbe mit den Fingern zu essen. Das Ganze ist eine große Sauerei, aber super lecker!

Tipp: Zur Chilli-Crab ist es üblich kleine Brötchen zu essen, meist bestellt man in größerer Runde mehrere Gerichte. So können z.B. Butter- und Chilli-Crab mit Brötchen bestellt werden, dazu gibt es Beilagen wie Bohnen, frittierte/gebratene Pilze oder ähnliches.

16 Kommentare zu „Singaporean Chilli-Crab: Chili-Krabbe aus Singapur inkl. Rezept

  1. Huhu,
    das ist ja ein außergewöhnliches Rezept, welches man nicht überall findet. Für mich persönlich wäre das nichts wegen der Chilli und Krabbe, aber mein Mann würde sich da sicher gerne reinlegen, weil er sowas gerne isst. 😀 Ich werde es mir mal ausdrucken!
    Lg
    Steffi

  2. Hallo Michelle, zunächst vielen lieben Dank, dass du an meiner Blogparade teilnimmst: So lerne ich ein Nationalgericht Singapurs kennen! Das Rezept und die Food-Fotos sind einfach spitze und oh jaaaa, mit gaaanz viel Vitamin B12, eine Portion liefert ungefähr so viel B12 wie dein Körper aktiv aufnehmen kann… Ich selber habe Krabben noch nie gegessen, aber ich kann mir vorstellen, dass das Fleisch sehr lecker ist, insbesondere kombiniert mit der scharfen Sauce … liebe Grüße Bettina

  3. Sehr interessantes Gericht, ich bin ja nicht so der Fan von Fisch und Krabben und sowas. Trotzdem sind solche Rezepte immer interessant für Feierlichkeiten oder ein Treffen mit Freunden. Viele liebe Grüße Anja

  4. Oh ich esse sehr gerne scharfe Gerichte (allerdings vegetarisch 😉 ). Ich glaube ich werde die Sauce einfach mal mit Gemüse und Reis ausprobieren. Was würde deiner Meinung nach denn gut passen?
    Schön, dass du auch bei der B12-Blogparade dabei bist!
    Liebe Grüße,
    Katharina vom http://www.Wendlandrand.de

    1. Liebe Katharina,

      danke für deinen lieben Kommentar. 🙂
      Vielleicht kann man die Sauce zu Tofu essen. Oder eine Gemüsepfanne mit Reis kann ich mir sehr gut vorstellen. Mit Möhren, Bohnen oder ähnlichem. Lass mich gerne wissen, wenn du es ausprobiert hast! 🙂

  5. Ich dachte schon, der Beitrag wäre ganz bilderlos, aber beim nochmaligen Laden konnte ich dann doch alle Bilder sehen! Ich hab bei Bettina in letzter Zeit schon einiges über Vitamin B12 gelesen und hätte gar nicht gedacht, dass man auf so spannende und scharfe Weise soviel davon zu sich nehmen kann 🙂

    Ich wünsche dir frohe Osterfeiertage!

    Liebe Grüße
    Jana

  6. Als Vegetarier, leider nichts für mich … obwohl ich für so etwas ausgefallenes evlt. eine kleine Ausnahme machen würde. Und die Anzahl der Chilis würde ich auch reduzieren, weil ich Schärfe so gar nicht abkann 😀

  7. Ein interessantes Rezept! Ich würde wahrscheinlich auch ein paar Chillis weniger verwenden, ich mag es zwar scharf, aber ich glaube das wäre mir zu viel. Sonst klingt es richtig lecker!

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