Kampong Glam: Arab Street und Haji Lane in Singapur

Kampong Glam ist nur einer der vielen verschiedenen Stadtteile von Singapur. In Little India und Chinatown war ich ja bereits. Gestern machte ich mich bei bestem Wetter (Achtung, Ironie!) auf den Weg dorthin um mir das Ganze mal anzusehen. Auch das direkt danebenliegende „Hipsterviertel“ in der Haji Lane habe ich besucht.

Kampong Glam: Arab Street in Singapur

Die Arab Street unterscheidet sich stark von Chinatown und Little India. Es war viel weniger los, ich habe nur wenige Souvenir Shops gesehen, die ich an einer Hand abzählen konnte und es waren kaum Touristen unterwegs. Vielleicht lag es am Wetter, ich weiß es nicht. Aber das war sehr angenehm. In der Arab Street sind viele kleine Geschäfte aneinander gereiht. Besonders viele Restaurants und kleine Eisläden/Bäckereien waren hier vorzufinden. Nicht die typischen Food Courts, die sonst so verbreitet sind in Singapur.

Die Arab Street mit Sicht auf die Sultan Moschee

Und das typische „Wahrzeichen“ der Arab Street seht ihr auch auf dem letzten Bild: Die Sultan Moschee. Ein sehr schönes Gebäude, aber der Zutritt unterliegt strengen Regeln. Wenn ich das richtig verstanden habe und das nicht mit einer anderen Moschee verwechsel, dann ist der Zutritt für Gäste nur im vorderen Bereich erlaubt, die Hauptbereich ist nur für Muslime zugelassen.

Sultan Moschee Singapur

In einem kleinen Eisladen habe ich mein allererstes Eis in Singapur gegessen! Es gab eine Red Velvet Waffel mit Passionsfrucht/Himbeer-Eis und bunten Minimarshmallows. Ich kann lickety absolut empfehlen. Kleines süßes Lädchen mit super netten Mitarbeitern. Ich hätte fast gefragt, ob ich das Durian-Eis mal probieren darf. Aber ich hab mich nicht getraut *hier Whatsapp Äffchen einsetzen* 😀

Lickety, kleines Eiscafé in der Arab Street

Haji Lane: das Hipsterviertel Singapurs

Direkt neben der Arab Street befindet sich das Hipsterviertel von Singapur. Pop Up Galerien, „fancy“ Cafés und Streetart sind nur wenige Anzeichen dafür. Die Pop Up Galerie hat super coole Bilder von Stars (die in Deutschland vielleicht nur in der japanischen/koreanischen Musikszene bekannt sind) mit Zitaten derer. Ein Bild von Chester und dem Spruch „I tried so hard and got so far, but in the end it doesn’t even matter“ war vorhanden, Taka und Toru von ONE OK ROCK oder auch G-Dragon waren vertreten. Für jeden war etwas dabei. Leider fühlte ich mich sehr unwohl in dem Laden, denn sowohl links als auch rechts standen je eine Mitarbeiterin und beobachteten jeden Schritt, den ich tätigte. Mit jedem Schritt den ich ging, gingen auch sie jeweils einen Schritt. Ich weiß nicht, ob es an der Kamera, die um den Hals hing, lag, aber das war so unsympathisch, dass ich den Laden direkt wieder verließ.

Streetart in der Haji Lane

Streetart in Kampong Glam

Mit einem recht teuren, aber süffigen Tiger Beer beendete ich meinen Spaziergang dort.

8 Kommentare zu „Kampong Glam: Arab Street und Haji Lane in Singapur

  1. Bisher war der asiatische Teil der Welt nicht so hoch oben auf meiner Reiseliste aber wenn ich mir die Bilder so ansehe (auch wenn das Wetter nicht so toll war ;D) bekomme ich doch Lust mir das Ganze zumindest mal anzusehen! Ich wusste gar nicht dass es dort auch so teures Bier gibt?! Erinnert mich aber irgendwie ein bisschen an den Norden Europas wo man ja auch echt viel für seime Getränke zahlt! Das mit dem „Auf Schritt und Tritt verfolgt werden“ kenne ich auch-ist mir mal auf Hawaii passiert und macht echt nur Lust darauf aus dem Laden ganz schnell wieder zu verschwinden!
    Viele Grüße
    Denise von
    http://www.lovefashionandlife.at

    1. Ja, also Alkohol ist super teuer und in Singapur kann man von 19:00 bis 05:30 Uhr (mein das waren die Zeiten) keinen Alkohol im Supermarkt kaufen. Verrückt! Die Aktion da im Laden war echt unangenehm. Ich weiß nicht ob die dachten, dass ich da was klaue oder ob’s an der Kamera lag.. Auf jeden Fall war ich schnell wieder weg!

  2. Wow, sieht das toll aus! Ich war noch nie in Singapur und bisher stand es auch nicht auf meiner Bucket List – aber es darf jetzt definitiv unter die Top 10 🙂
    Love, Sylvie

  3. Oh ja das Bier ist teuer, daran kann ich mich noch erinnern. 15 Dollar oder so?! Ich hab Freunde die vor 2 Jahren nach Singapur gezogen sind, daher habe ich deinen Bericht verschlungen und vieles wieder entdeckt. Schöner Einblick! Ich beneide dich gerade etwas um die Temperaturen und um die vielen Möglichkeiten, direkt ans Meer zu fahren. 🙂
    Liebe Grüße, Stefanie*

    1. Ja, das Bier ist teuer. Ich hab für ein „Mug“ 7 SGD bezahlt plus Gebühren und lag dann bei 8.25 SGD. Aber das macht man auch nicht jeden Tag 🙂 Ich beneide euch ein wenig um die kühlen Temperaturen, ich liebe nämlich Schnee. Haha 😀

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